Gazellenherde im Serengeti-Nationalpark - Autor: Giles Laurent @ Wikimedia Commons

Europäischer Biber


Wikimedia Commons / Martina Lion

Was ist der Europäische Biber und wo lebt er?

Der Europäische Biber (Castor fiber) gehört zu den Nagetieren. Er ist das größte und schwerste Nagetier in Deutschland. Er lebt in vielen Teilen Europas und sogar bis nach Russland und in die Nordmongolei.

Sein Lebensraum sind Flüsse, Seen und andere Gewässer mit vielen Bäumen am Ufer, zum Beispiel Weiden, Eschen, Birken oder Erlen.

Wie sieht der Biber aus?

Ein erwachsener Biber wird mit Schwanz über einen Meter lang. Er wiegt meist zwischen 20 und 30 Kilogramm. Der Schwanz ist etwa 30 Zentimeter lang.

Typisch sind sein dichtes braunes oder graues Fell und seine langen, kräftigen Schneidezähne. Die Vorderfüße sind kleiner als die Hinterfüße und helfen ihm beim Greifen – fast wie kleine Hände.

Wie wohnt der Biber?

Am Ufer baut der Biber aus Ästen, Zweigen und Schlamm eine Burg. Der Eingang liegt meist unter Wasser. So ist er vor Feinden geschützt. Wenn das Wasser verschwindet und die Burg trocken fällt, verlässt der Biber sie.

Was frisst er?

Biber sind reine Pflanzenfresser. Am liebsten fressen sie Baumrinde. Außerdem essen sie verschiedene andere Pflanzen.

Wie gut sind seine Sinne?

Der Biber kann sehr gut riechen und hören. Sehen kann er dagegen nicht so gut.

Wie bekommen Biber Junge?

Biber bleiben ihrem Partner ein Leben lang treu. Von Januar bis Februar findet die Paarung statt.

Nach etwa 105 Tagen Tragzeit werden zwischen April und Juni ein bis fünf Junge geboren, meistens drei. Die Jungen trinken zwei bis drei Monate Muttermilch. Schon nach etwa zwei Wochen beginnen sie zusätzlich Pflanzen zu fressen.

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