Gazellenherde im Serengeti-Nationalpark - Autor: Giles Laurent @ Wikimedia Commons

Feldhamster


Wikimedia Commons / Charles J. Sharp

Was ist der Feldhamster und wo lebt er?

Der Feldhamster (Cricetus cricetus) gehört zu den Nagetieren und zur Familie der Wühler. Seine ursprüngliche Heimat waren die Steppen Osteuropas. Durch die Landwirtschaft breitete er sich auch nach Westeuropa aus.

Feldhamster leben vor allem auf Ackerflächen mit Löss- und Lehmboden. Dort graben sie Baue, die bis zu 2 Meter tief sein können. Sie mögen ein trockenes und warmes Klima.

Wie sieht der Feldhamster aus?

Die Fellfarbe kann unterschiedlich sein. Meist ist der Rücken bräunlich-gelblich gefärbt. Die Unterseite ist schwarz. Kehle, Backen und Schultern sind weiß.

Wie alle Hamster hat er große Backentaschen. Darin kann er Nahrung sammeln und transportieren. Seine Füße sind breit und haben kräftige Krallen zum Graben.

Wie lebt er?

Feldhamster sind dämmerungs- und nachtaktiv. Sie leben allein. Jedes Tier hat seinen eigenen Bau.

Im Winter halten sie Winterschlaf.

Was frisst er?

Der Feldhamster frisst Körner- und Hülsenfrüchte, Klee, Kartoffeln, Rüben und Mais.

Wie groß und schwer wird er?

  • Kopf-Rumpf-Länge: 20 bis 24 Zentimeter
  • Schwanzlänge: 4 bis 6 Zentimeter
  • Gewicht: 200 bis 650 Gramm

Wie bekommt er Junge?

Die Tragzeit dauert 17 bis 19 Tage. Zwei- bis dreimal im Jahr bekommt das Weibchen Nachwuchs.

Ein Wurf besteht aus 5 bis 12 Jungen. Ein Feldhamster kann bis zu 5 Jahre alt werden.

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